Peterstaler mit neuem Markenauftritt

Unter dem Motto „Den Schwarzwald erkennt man am Wasser“ positioniert Scholz & Friends Berlin die Mineralwassermarke Peterstaler neu.

Peterstaler Logo 2008

Zeitgleich zum Launch der Kampagne und des Internetauftrittes präsentiert sich Peterstaler mit neuem Corporate Design und neuen Etiketten. Charakteristisch für den Schwarzwald sieht man auf den Etiketten seine Berge und Täler.

Peterstaler Schwarzwald

Die Plakatmotive der Kampgane führen den Betrachter an außergewöhnliche Orte im Schwarzwald, die auf den ersten Blick scheinbar nichts mit der Heimat des Wassers zu tun haben.

Die Kampagne umfasst Outdoorplakate, Anzeigen und Radiospots, POS‑ und PR-Maßnahmen sowie den Relaunch des Online-Auftritts unter peterstaler.de.

Peterstaler Internetauftritt 2008

Die gesamte Umsetzung scheint auf den ersten Blick wirklich sehr gelungen! Was meint ihr?

Quelle: lifePR

Mittwoch

7.

Mai 2008

Stadt, Land, Slogan

An dieser Stelle würde ich gerne die auffallend ähnlichen Wortspiel-Logos einiger Städte zusammenstellen, mit denen aktuell Werbung gemacht wird. Wer mag ergänzt diesen Beitrag in den Kommentaren und hilft so die Liste vollständig zu halten.

Städteslogans, Stadtlogos, city slogans and city logos

Bisher gefunden: MADrid about you, be Berlin, Totally LondON, Iamsterdam, that’s me!lbourne city, you®otterdam, Ⅰ feel sLOVEnia, Only Lyon.

Nachträge aus Kommentaren/E-Mails:

Nizza: So Nice! (Hat das jemand?)

Dienstag

6.

Mai 2008

PIXELATOR: Kunst aus Werbung

Pixelator ist eine aktuell laufende Aktion New Yorker Künstler. Ziel ist es darauf aufmerksam zu machen, dass die (unter Anderem für Videokunst) vom Verkehrsbetrieb MTA bereitgestellten Monitore in der Stadt für Künstler unerschwinglich sind.

(Entweder JavaScript ist nicht aktiviert, oder Sie benutzen eine alte Version von Adobe Flash Player. Installieren Sie bitte den aktuellsten Flash Player. )

Jeder kann mitmachen – Bauanleitung für den PIXELATOR gibt es hier. Klasse Aktion!

Link zum Video | via

Dienstag

6.

Mai 2008

AkzoNobel mit neuem Logo

AkzoNobel hat heute offiziell ein neues Logo vorgestellt – “Tomorrows Answers Today”, so lautet das neue Leitmotiv des Unternehmens.

Akzo Nobel Logo 2008

Das neue AkzoNobel Brand wird heute im Rahmen eines speziellen Events in Amsterdam vorgestellt. Der weltweite Roll-out findet innerhalb der nächsten 18 Monate statt. Begleitend dazu startet in Kürze eine global angelegte Werbekampagne von AkzoNobel.

Montag

5.

Mai 2008

Restart Ⅲ

Das kleine Facelift ist schon recht weit fortgeschritten – ich wollte ohnehin nicht zuviel Zeit darauf verwenden. Das Design ist in weniger als einer Stunde in Photoshop entstanden und kurz darauf unter Verwendung des Kubrick-Themes von Wordpress umgesetzt worden. Zeitverbrauch bisher: 16 20 Stunden, davon alleine 8 für die MySQL-Problematik…

Kleine Navigationsprobleme (z.B. noch fehlerhafte Links) und falsche Darstellungen in einigen Browsern bitte ich zu entschuldigen. Dies ist noch nicht schon fast die endgültige Version der Seite… ;)

Restart Ⅱ: MySQL Datenbank exportieren und wieder importieren

Das Wochenende über hab ich nicht wie geplant am neuen Weblog-Facelift gearbeitet – die Problematik der Datenbank-Portierung (MySQL 3 auf 5) hat mir keine Ruhe gelassen. phPmyAdmin hat es nicht gut mit mir gemeint. Dank Stefan läuft jetzt aber alles wieder wie am Schnürchen. Danke!

Falls jemand ähnlich Probleme haben sollte: Die alte Version der Datenbank muss mit Struktur und Daten exportiert werden, allerdings ohne erweiterte Inserts. Dann alle Daten in die neue (und leere!) Datenbank importieren. So einfach ist das eigentlich… :)

Wordpress aktualisiert danach (unter Verwendung der neuen Datenbank) die Strukturen automatisch, sobald man sich anmeldet (Update der wp_config.php nicht vergessen).

PS: Die Kommentare des vorletzten Eintrages fehlen, der letzte Beitrag war zu unwichtig und wird nicht wiederhergestellt. ;)

Montag

5.

Mai 2008

Restart

„Willkommen bei WordPress. Dies ist Ihr erster Beitrag.“ – So begrüßt mich die neueste Version der hochgelobten Bloggersoftware, nachdem ich die MySQL-Datenbank von Version 3.0.Jerusalem auf eine neue 5er-Version updaten musste. Ein Vorgang, der seither erst einmal sämtliche Beiträge friedlich auf dem Datenfriedhof unseres Lieblingshosters dahinschlummern lässt. Ich arbeite daran …

Das hat man davon, wenn man ein geplantes Update lange vor sich her schiebt und eigentlich gar keine rechte Zeit zur Pflege von Blog und Software findet. Einen Neustart – auch visuell – hatte ich schon lange geplant. Mal sehen, ob die Zeit dafür auch künftig reicht. ;)

Meine lange Blog-Abstinenz hat eigentlich nur einen Grund: THAVIS.

Aus einer guten Idee wurde innerhalb eines Jahres eine grundsolide Agentur für interaktive Produktpräsentation – sämtliche anderen Aktivitäten rutschten in der Priorität folglich ganz weit nach unten. Ich komme jetzt erst zu einer kurzen Verschnaufpause bevor es nach dem verlängerten Wochenende wieder richtig losgeht.

Was macht THAVIS? – Hier ein kurzer Auszug aus der ersten Pressemitteilung:

Die Synthese von Fotografie und Multimedia zu einzigartigen Inszenierungen ist das Spezialgebiet des Kölner Unternehmens THAVIS | Agentur für interaktive Produktpräsentation. Mit ihren Kernkompetenzen in Spezialfotografie und Multimedia beraten die Experten von THAVIS Unternehmen, wie sie den Erlebniswert ihrer Marken steigern und die immer höher werdenden Erwartungen ihrer Kunden erfüllen. […] Zum Leistungsportfolio von THAVIS zählen außer 360°-Produktanimationen weitere Lösungen für das E-Business, wie elektronische Produktkataloge, interaktive Handbücher sowie interaktive Fortbildungsveranstaltungen, Präsentationen und Vorträge. Die Experten für Spezialfotografie erstellen außerdem interaktive Panoramaaufnahmen und Hochbilder sowie spezielle Luftbildpanoramen für Architektur und Veranstaltungen.

Natürlich wird es bedingt durch meine berufsbedingte Neuorientierung auch neue Inhalte im Blog geben, obschon ich plane hier auch regelmäßig über Corporate Design und natürlich weiterhin über das Agenturleben an sich zu schreiben.

Entschuldigen möchte ich mich bei all denen, die mir per E-Mail, Kommentaren oder sogar Anrufen Informationen über Relaunches, Redesigns und eigenen Projekten zukommen ließen – ich habe in den seltensten Fällen mehr als eine Standardantwort versenden können – ich hoffe auf Verständnis. Inzwischen gibt es aber auch so viele (gute) Designblogger, dass ich bisweilen gar nicht mehr wusste wo ich in der spärlichen Freizeit überhaupt noch lesen sollte. Für Lesetipps bin ich allerdings ab sofort wieder sehr dankbar. ;)

Ich hoffe sehr, dass es noch einige Leser gibt (aufwachen!), gelobe wie immer nach diesen Zwangspausen Besserung (wer‘’s glaubt…) und freue mich auf die kommende Zeit!

Nachtrag: Dem Datenbank-Update sind leider die bisherigen Kommentare zum Opfer gefallen… Sorry ;)

Mittwoch

2.

Januar 2008
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Die 10 häufigsten Kundenwünsche

Nachdem ich im Beitrag Machen Sie das Logo größer auf den starken Einfluss des Kunden auf das Gesamtergebnis einer Agenturleistung hingewiesen habe, kamen einige Vorschläge zu den „Top 10“ der Kundenwünsche von Eurer Seite. Hier kommt nun die aufgearbeitete Version, vermischt mit einigen meiner Erfahrungen.

1. Das Logo ist zu klein!

„Huch, mein/unser Unternehmen kommt zu kurz oder wird zu klein dargestellt.“
Das scheint wirklich der oberste Kundenwunsch zu sein. Ein kleines Logo lässt auch die Firma „klein“ wirken – so sehen das die meisten Kunden. Für ein zu klein geratenes Logo gibt es ästhetische und technische Gründe. Hinsichtlich der Ästhetik muss man sich als Gestalter fragen, ob man das Logo nicht unterbewusst runterskaliert hat, weil es einfach schäbig aussieht – man versucht es zu „verstecken“ und in ein aktuell wirkendes Layout zu „pressen“. In diesem Fall empfiehlt es sich das Logo zu vergrößern und das Layout darauf abzustimmen. Auf keinen Fall einfach vergrößern und abschicken, nach dem Motto „Gucken Sie mal wie schlimm das aussieht“ – das löst oft eine Trotzreaktion aus und man hat die Abnahme für den Griff ins Klo postwendend auf dem Tisch liegen… Wenn das Logo eigentlich ausreichend groß ist und der Kunde immer noch unzufrieden ist, hat man einfach einen Menschen mit einem anderen Sinn für Ästhetik vor sich – da hilft eigentlich nichts. Hier sollte jeder für sich selbst entscheiden wie er vorgeht. Ich bin immer ein Freund davon mit sinnvollen Argumenten – auf das jeweilige Medium bezogen – den Kunden vor einem Designschaden zu bewahren (“Wenn wir das Logo so groß machen, müssen wir das Menü erweitern, dadurch haben wir im Content-Bereich 50px weniger Platz und können die Vorschau auf Ihre Diagramme nur noch 380px groß machen.“).

2. „Da muss ich erst meine Frau/meinen Mann fragen.“

„Ich bin unsicher und Ihre Meinung reicht mir nicht.“
Diese Kandidaten sind entweder unsicher und brauchen die helfende Hand Ihres Partners – wie wahrscheinlich in jeder Lebenslage – oder suchen eine Möglichkeit sich Zeit zu verschaffen, um eine Nacht über die Sache zu schlafen und dann am nächsten Tag die gefestigte Meinung zu präsentieren. Dann bietet sich natürlich an, eine Ablehnung des Designs auf den Partner zu schieben („Meiner Frau hat das nicht gefallen. Können Sie das Logo größer machen?“).

3. „Wir haben/ich habe das in PowerPoint/Word mal entworfen. Bitte so.“

„Wir kennen die Anforderungen an das Layout. Sie machen das nur schöner!“
Das ist ein ganz undankbarer Fall für beide Seiten. Der Kunde investiert viel Arbeit in ein Layout und macht sich Gedanken über die Platzierung der Informationen. Der Gestalter setzt diesen – meist total verkorksten und unsinnigen – Vorschlag um, und ist gezwungen einen weiteren, sinnvollen Vorschlag zu gestalten, der das Projekt letztendlich rettet. Setzt man den Kundenwunsch nicht um, gibt es Ärger. Diskutiert man im Vorfeld, ärgert sich der Kunde über den frechen Designer, der seine Leistung anzweifelt. Eine echte Zwickmühle.

4. „Deadline ist Morgen, 15:00 Uhr… – Hallo?! Sind Sie noch dran?“

„Wir haben das letzte halbe Jahr geschlafen – Sie müssen uns helfen.“
Kommt immer wieder vor. Ein ganz nachvollziehbarer Fall, denn fast überall werden wichtige Entscheidungen zu lange hinausgezögert. Manchmal haben Verantwortliche auch schlicht und einfach ein Detail vergessen, wie etwa eine Messe-Show für den zweiten Monitor auf dem Messestand oder eine CD-ROM als Give-away. Das sind eigentlich die Fälle, bei denen man sich noch fühlen darf wie MacGyver und in wenigen Nachtschichten Großes „zaubern“ kann. Ich bin immer wieder erstaunt über den Output solcher Aktionen.

5. Zu viele Informationen/Text für das Medium – Thema Whitespace

„Inhalte verknappen ist doch nix – epische Breite rules…“
Viele Entscheider können Inhalte nicht verknappen. Wenn gescheite Texter oder Erfahrungswerte fehlen ist es sehr schwierig die Kernaussagen auf das Wesentliche zu reduzieren. Da muss die Agentur schnell für eine ordentliche Lösung sorgen, meine ich – Texter anrufen, Gegenvorschlag anfertigen, präsentieren. Done. Wenn der Kunde dann immer noch beratungsresistent auf dem Roman im Anzeigenblatt beharrt – machen.

6. Lassen Sie es aussehen wie …

„Der Firma XY geht es gut. Knüpfen wir an dieses Erfolgskonzept werblicher Evolution an.“
Inspiration: Ja. Abkupfern: Nein. Diese klare Position finde ich extrem wichtig. Man sollte dem Kunden aber auch vermitteln können, dass es durchaus sinnvoll sein kann – ja sogar essentiell ist – sich innerhalb einer Branche von der Konkurrenz klar abzuheben. „Und wenn alle Ihre Konkurrenten von der Brücke springen … springen Sie dann auch?“ – „Nee, dann verkoof ick allet und fahr‘ of die Bahamas.“

7. Wir kaufen keine Schriftart. Nehmen Sie einfach die Arial (ComicSans, Verdana, Tahoma).

„Dafür haben wir kein Geld. Liefern Sie uns Lösungen, keine Probleme.“
Es kann durchaus Sinn machen gemeinsame Nenner zu finden und darauf ein Corporate Design aufzubauen – gerade bei kleinen Unternehmen, die im Guerilla-Stil über den Globus verteilt sind. Auch ich habe die Arial in einem Styleguide eingesetzt – zwar nur als Fallback von der Helvetica Neue – trotzdem fester Bestandteil, gerade in PowerPoint-Präsentationen, etc.. Und nein, ich bereue nichts. ;)

8. Wir möchten alle Inhalte selbst einpflegen!

„Mein Neffe ist da pfiffig.“
Das wird in jedem CMS besonders dann lustig, wenn auch noch auf die entsprechende Schulung verzichtet wird. Was der unsachgemäße Einsatz des RichTextEditors verursachen kann ist dann nichts im Vergleich zu einem Kunden der Admin spielt und die Hintergrundfarbe von #ffcc00 auf #fcff00 ändert …

9. Bitte mehr Farbe. Bitte diese Farbe.

„Meinen Sie das etwa ernst mit den Schwarzweiß-Bildern?“
Auch immer wieder gerne: Farbvorschläge. Hatte ich so schon mal mit einer Kundin. „Bitte Rot. Bitte mehr Rot.“ – am Ende: „Das ist mir zu Rot. Warum haben Sie das so Rot gemacht.“. Ich bin trotzdem der Meinung, dass man auf den Wunsch zu „mehr Farbe“ immer eingehen sollte.

10. Vom Styleguide abweichen.

„Das Logo bitte links unten wie im Styleguide“ – Der Styleguide sagt aber: rechts oben. – „Ihnen fällt da schon was ein.“
Ob man von Design Guidelines abweicht, sollte man immer im Einzelfall entscheiden. Manche Kunden geben nichts auf Corporate Design – der Zweck heiligt die Mittel. Von dieser Kundengruppe wird erfahrungsgemäß auch gerne mal das rotierende @-Zeichen angefragt. ;)

Ich freue mich auf weitere Anregungen zum Thema und Ich wünsche Euch allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2008!

Sonntag

25.

November 2007
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Linktipps (25.11.2007)

Dienstag

20.

November 2007
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Neues Corporate Design der SPD-Bundestagsfraktion

Nach mehr als 15 Jahren hat die SPD-Bundestagsfraktion ihr Logo von der Agentur DMC (Niederlassung Hamburg) komplett überarbeiten lassen sowie neue Gestaltungsrichtlinien für einen einheitlichen, professionellen Auftritt nach außen und innen erhalten.

SPD Bundestagsfraktion

Herausgekommen sind ein klar aufgebautes Logo, eine eigene Bildsprache und ein stringentes Literaturkonzept. Alle Elemente des neuen Erscheinungsbildes werden nun Schritt für Schritt eingeführt.

„Die grundsätzliche Überarbeitung unseres Auftritts war notwendig, damit die SPD-Bundestagsfraktion in der heutigen Medienwelt eine klarere und unverkennbare Präsenz erhält.“, erklärt die zuständige Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion Petra Ernstberger

Hoffentlich hat man aus den Fehlern der Grünen bei Einführung des neuen Parteilogos gelernt. Mir gefällt der neue Auftritt jedenfalls sehr gut. ;)

Weiterführende Links

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