21.
Oktober 2006Starbucks Coffee vs. Starpreya Coffee
Starbucks hat die südkoreanische Kaffeehauskette Starpreya wegen einer offensichtlichen Ähnlichkeit der Logos beider Unternehmen verklagt und in der ersten Instanz wohl eine Niederlage erlitten.

Das Intellectual Property Tribunal in Süd-Korea, vor dem der Fall verhandelt wurde befand, dass „die Logos unterschiedlich genug sind, so dass Verwechslungen ausgeschlossen werden können.“ Ein unglaubliches Urteil…
„The judge stated, in part, that “the words ‘Preya’ and ‘Bucks’ do not have any special meanings. Both of the trade names are made of two words and are very unlikely to be called in separate forms such as `Star’ or `Preya’ and `Star’ or `Bucks’.“
Ich möchte an dieser Stelle gar nicht versuchen alle Merkmale aufzuzählen, die mich in dem Verdacht bestärken, dass es sich hier um ein Plagiat handelt. Bei Starpreya ziert neuerdings ein Schriftzug das Logo – wahrscheinlich um doch noch für Abhebung von der amerikanischen Konkurrenz zu sorgen…
Starbucks eröffnete die erste Filiale in Seoul bereits 1999 – Starpreya schützte anscheinend erst 2003 das eigene Logo. Eine Historie des Starbucks-Logos findet sich bei deadprogrammer.com.
Quelle: LogoDesign.com
Verwandte Beiträge
Seltsame Kundenanfragen (1)bob vs. bob
Live Comment Preview vs. Firebug
21. Oktober 2006 at 20:45
Also mindestens so viele Gemeinsamkeiten, wie die Logos haben, so viele Unterschiede gibt es auch wieder. Schriftart, Farben, die Frau. Also ich kann die beiden schon auseinander halten …
Aber Star Bucks scheint allgemein sehr klagewütig zu sein (siehe auch den Fall mit Sam Buck’s)
22. Oktober 2006 at 10:27
Ja, lawblog berichtete… Aber diese beiden Klagen würde ich nicht über einen Kamm scheren.
Im Falle von Starpreya hat Starbucks meiner Meinung nach zurecht geklagt. Beide Logos zeigen eine Kaffeetasse/Kaffeegedeck von oben. Dabei schwimmt im schwarzen Kaffee von Starbucks eine Meerjungfrau – in dem braunen Kaffee von Starpreya irgendein Römergesicht(?)…
Jedenfalls liegen Idee und Ausführung so dicht beieinander, dass man hier nicht mehr von einem Zufall sprechen kann. Meine bescheidene Meinung.
22. Oktober 2006 at 13:52
Ach, das soll eine Kaffeetasse sein? Dafür fehlte mir bisher die Phantasie! Einerseits weil Kaffeetassen meist einen Henkel haben – und andererseits grüne Untertassen meist schon zwei Generationen zurücklagen …
Ich hielt die Farbgebung eher für: Grün wie die Kaffeepflanze und braun wie die Kaffeebohne