28.
März 2007Avril Lavigne Relaunch
RCA Records hat die erfolgreiche, kanadische Punk-Prinzessin Avril Lavigne zielgruppengerecht überarbeitet und feiert den Relaunch weltweit mit der Auskopplung der ersten Single „Girlfriend“ aus dem neuen Album.

Erst habe ich noch gedacht: „Ah, Gwyneth Paltrow kokst jetzt also auch…?“ – aber nein, es ist wirklich Avril Lavigne. Damit weltweit auch jeder versteht worum es in dem Song geht liegt das Original-Video in Versionen vor, in denen der Refrain in der jeweiligen Landessprache eingesungen wurde. Das ist sinnvoll, denn in vielen Kindergärten würde sonst sicher Ratlosigkeit herrschen. Bei YouTube ist man sich übrigens einig, dass die Deutsche Version die Schlimmste ist. Französisch ist aber auch nicht schlecht (Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Mandarin, LIVE).
Für mich war das heute früh jedenfalls ungefähr so komisch, als würde Jack Nicholson Werbung für Anti-Aging-Produkte machen. Aber ich bleibe mal objektiv: Frühere Platten habe ich noch gern gehört. Dies hier ist mir etwas zu stressig. Was meint ihr zum Makeover?
PS: Irgendwie hatte ich bei dem Thema ein Déjà vu. Das kam mir zurecht bekannt vor….
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28. März 2007 | 11:27
Wow ist das schlecht… mit dem Video synkronisiert. Wenn ich als Video-Produzent weis, dass der Refrain in 5 Sprachen eingespielt wird, würde ich auf ein Closeup verzichten… aber gut, die Kids finden das bestimmt total cool. Irgendwie glaube ich aber nicht daran.
28. März 2007 | 13:16
Auf Mandarin (!) gefällig?
http://youtube.com/watch?v=_N13DLrRdr4&mode=related&search
28. März 2007 | 13:56
Ach du großer Schreck – das ist ja schlimmer als die Begriffserklärungsfußzeilen in der Computer-Bild!
Und ich dachte immer, die englischsprachigen Starlight-Express-Darsteller, die für die Deutschland-Variante sämtliche deutschen Texte ohne jegliches inhaltliches Verständnis, dafür aber mit heftigstem Akzent herausschmettern, wären schon bedauernswert. Aber das hier ist ja mal so richtig schräg.
Hätten es Untertitel nicht auch getan, wenn’s denn schon unbedingt sein muss? Ach nee, geht ja nicht. Im Kindergarten ist ja noch nix mit Lesen … Naja, jeder sucht sich seine Zielgruppe schließlich selbst aus und bekommt dann das Publikum, das er verdient.
Im Gegensatz dazu fand ich es bei Phil Collins damals übrigens völlig OK, als er für den Tarzan-Soundtrack die Songs auch in den verschiedenen Landessprachen selbst eingesungen hat. Aber für einen Film-Soundtrack ist das auch was anderes.
28. März 2007 | 15:48
Mandarin hört sich sehr „zusammengeschnitten“ an.
Ich fühle mich außerdem an Bodo Wartkes „Liebesliedgenerator“ erinnert.
29. März 2007 | 16:26
Also … ich finde das sieht irgendwie alles nach MySpace aus und mir gefällts nicht. Alles viel zu pink und vor lauter pink findet man sich kaum zurecht … Nicht meins .. auch wenn ich Avril gegenüber eigentlich positiv eingestellt bin.
12. Juni 2007 | 16:48
5. Juli 2007 | 20:39
Schlechte Nachricht, auch wenn Song cool ist – er ist geklaut und zwar von The Rubinoos. Das ist nun schon das zweite Mal, dass die junge Kanadierin sich fremder Texte bedient – Peinlich?!