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Oktober 2007Spreadshirt vor der Qual der Wahl
Mit dem „Open Logo Project“ hatte das Leipziger Unternehmen Spreadshirt Anfang 2006 zum Halali auf das alte Logo geblasen und im März bereits ein neues Logo präsentiert – gestaltet von einem 24-jährigen Franzosen (Robert berichtete).

Spreadshirt möchte sich nach einigen geschäftlichen Veränderungen wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren und ruft den Designwettbewerb erneut ins Leben. Das Unternehmen habe sich „derart verändert, dass Logo und Claim (aus “You think it, we print it” wurde “your own label”) nicht mehr zusammen passen“ …
Für den aktuellen Designwettbewerb hatten sich mehr als 2.000 Designer aus über 40 Ländern registriert und insgesamt über 2.800 Vorschläge eingereicht – 400 davon erreichten die Jury noch in den letzten 24 Stunden vor dem Abgabetermin.

„Das Projekt war ein großer Erfolg – dank unserer kreativen und talentierten Community und auch durch die Sogwirkung des Crowdsourcing“, so CEO Jana Eggers.
Sämtliche 15 Finalisten können mit Hintergrundinfos und Designbesispielen auf den Seiten von Spreadshirt eingesehen werden. Wer möchte kann bis zum 27. Oktober für seinen persönlichen Favoriten abstimmen.

Der Siegerentwurf wird mit einem Macbook Pro und 3.000 Euro honoriert. Insgesamt gibt es zehn verschiedene Preise im Wert von 14.000 Euro zu gewinnen.
“Wir werden die Zusatzpreise nutzen, um herausragende Ideen, Teamarbeit, Community-Lieblinge und anderes zu würdigen”, so Adam Fletcher, Projektmanager. “Selbst wenn du am Ende nicht gewinnst, hast du die Chance, diverse weitere Preise abzuräumen, eine Menge Zeit zu verschwenden anderen Designern bei der Arbeit zuzusehen und viel dabei zu lernen.”
Gute Ideen sind sicher dabei – mal sehen wofür Spreadshirt sich letztlich entscheidet, denn – bei aller Abstimmerei – das Unternehmen selbst wird sich das finale Logo aussuchen, wie man dem knappen Regelwerk entnehmen kann.
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