8.
Juli 2006Archiv für die Kategorie „Abseits“
Stöckchen: Kaffeebecher
Roland hat mir ein Kaffeebecher-Stöckchen zugeworfen. Ein Bild meiner aktuellen Lieblingstasse ist gefragt. Nachdem ich mich etwa sieben Sekunden gefragt habe ob ich derart voyeuristische Einblicke in mein Arbeitsleben zulassen möchte, habe ich auch schon die Kamera herausgeholt. Hier ist das gute Stück:

„Och, wie langweilig!“, mag es dem ein oder anderen jetzt entfahren. Stimmt. Bei der Wahl meiner Lieblingstasse zählen nicht nur ästhetische Gesichtspunkte, sondern vor allem das Fassungsvermögen und die Fähigkeit die Kaffeetemperatur möglichst lange über 35℃ zu halten. Wer Diplomarbeit schreibt oder länger vorm Rechner hockt, weiß wovon ich rede.
Nachdem wir das nun geklärt haben, bin ich gespannt welche Becher andere ihr Eigen nennen und werfe das Stöckchen weiter an Simon, Manuela und Fabian.
Feedreader Version 3.0
Feedreader, der in meinen Augen beste Reader für RSS-Feeds (unter Windows), steht in Version 3.0 zum Download bereit.
Nachtrag: Feedreader ist ein OpenSource-Projekt und damit kostenlos.
mandolux: Pimp Your Desktop
Wunderschöne Fotografien für den Bildschirm bietet mandolux.

Gerade wenn man mehrere Monitore sein Eigen nennt, kommt man schnell auf den Geschmack.
Google: Miro Logo
Der spanische Künstler Joan Miró würde heute seinen 113. Geburtstag feiern. Er starb am 25. Dezember 1983 in Palma de Mallorca.
Google feiert Joan Miró mit einem einzigartigen Google-Logo – das Beste in einer langen Reihe von Logos, meine ich.

Es ist einer meiner Lieblingskünstler neben Kandinsky und durch einige Gemeinsamkeiten auf dem Lebensweg fühle ich mich Miró sehr verbunden.
Den Hinweis von Google finde ich ausgesprochen gut – besonders gefällt, dass man durch Klick auf das Logo eine Suchergebnisseite zu Joan Miró erhält.
E: Wie man hier nachlesen kann, waren die Reaktionen nicht überall positiv. Die Nachkommen Joan Mirós waren ‚upset‘, weil ungefragt in dieser Angelegenheit. Hätte der Suchriese vorher mal zart an die Türe geklopft, würde laut Meldung nun friedliches Einvernehmen herrschen. Sehr schade, dass es ausgerechnet am Todestag zum Eklat kommen muss…
ie7.com
Mark S. aus Großbritannien hält auf ie7.com überraschenden Content bereit.
Quelle: Pixelgraphix, Whois.sc
Rosenmontag
Heute bin ich im Rheinland sicher einer der Wenigen, die vor dem Bildschrim hocken und nicht vor einer Stange guten Kölschs „op d’m Zoch“.
Eine gute Gelegenheit sich in der wohlverdienten Pause mal über dieses Brauchtum zu informieren. Bei Wikipedia erfährt man, dass der Papst einer verdienten Persönlichkeit ursprünglich eine geweihte Rose überreichte. Ich hatte mich schon immer gefragt was es damit auf sich hat. Weiter erfährt man, dass
der erste organisierte Karnevalszug 1823 in Köln stattfand. Um 1830 herum übertrug man die Bezeichnung des Comitees evtl. auch auf den Umzug und nannte ihn Rosenmontagszug, zumindest bildete sich aus der Bezeichnung Rosensonntag (Laetare) für den Mittleren Fastensonntag, der Name Rosenmontag für den Mittleren Karnevalstag heraus. Von Köln aus verbreitete sich das Rosenmontagsdatum bald im gesamten deutschen Fastnachtsbrauchtum. Der erste Rosenmontagszug in Mainz 1838 wurde übrigens noch als „Maskenzug“ bezeichnet.
Man kann in Köln also mit Recht stolz auf die lange Tradition und Vorreiterrolle sein.
Selbst bis hierher nach Düsseldorf hat es sich wohl herumgesprochen, dass man sich heute ganz ungezwungen frei nehmen kann. Ich jedenfalls sitze hier etwas verloren im Büro. Einsame Grüße also an alle Jecken da draußen und ein dreifaches „Kölle! – Alaaf!“.
Wer mit Peanuts bezahlt, wird von Affen bedient.
Diesen schönen Spruch habe ich oft gebraucht, ohne eigentlich zu wissen woher er stammt. Der Werbeblogger klärt auf:
Bernd Ⅿ. Michael, Chef der europäischen Grey-Gruppe, über den „Aber-bitte-kostenlos-und-dalli-dalli!“-Pitch der dba.
Wie eine Pressemitteilung aus dem Hause Grey zeigt, kennt man den Spruch intern schon etwas länger.
Eine andere Weisheit aus dem Agenturleben, die mich auch so schnell nicht mehr verlassen wird:
Personalführung ist die Kunst Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass sie die Reibungshitze als Nestwärme empfinden.
Autor unbekannt.
Wer noch mehr Weisheiten kennt – ich lerne gerne dazu
Stoiber erklärt: Der Transrapid
Die Rede Stoibers zum Transrapid, droht Kult zu werden. Wer Sie immer noch nicht kennt, sollte Sie sich beim Radiosender Charivari herunterladen.
Stoiber-Rede bei YouTube: Kurzversion
Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München – mit zehn Minuten – ohne dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen, am, am Hauptbahnhof in München, starten Sie ihren Flug – zehn Minuten – schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an, wenn Sie in Heathrow in London oder sonstwo meine se.., sch – Charles de Gaulle äh, in Frankreich oder in äh, in… in äh, in äh, Rom – wenn Sie sich mal die Entfernungen ansehen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, dann werden Sie feststellen, dass – zehn Minuten – Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen um ihr Gate zu finden – Wenn Sie vom Flug v-vom Hauptbahnhof starten – Sie steigen in den Hauptbahnhof ein – Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in – an den Flughafen Franz-Josef Strauß dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München – das bedeutet natürlich dass der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern – an die bayrischen Städte – heranwächst, weil das ja klar ist, weil aus dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen.
Übrigens: Was Ede sagen will ist, dass man mit dem Hauptbahnhof schneller in Heathrow ist als am Transrapid. Der braucht nämlich nur zehn Minuten zum Gate, wenn man weiß wo Bayern ist.
Quelle: München24


17
Kommentare