Nach den ersten Mutmaßungen, das neue Favicon könnte der Beginn einer Rebranding-Maßnahme sein, kann man vielleicht eine erste Entwarnung geben. Im Google WatchBlog heißt es, man habe nach 8½ Jahren ein Iconset entwickeln wollen, welches geeigneter und skalierbarer für neue Medien, wie iPhone und andere mobile Endgeräte sei. Das nun vorliegende Set, sei keinesfalls die Ultima Ratio, sondern ein erster Vorschlag für ein zusammenhängendes, einheitliches Iconset für alle Endgeräte.

Von den mehr als „300 Permutationen“ des Favicons sind einige in der obigen Grafik dargestellt. Sie sind teilweise wirklich innovativ, schlicht – sprechen aber auch hier und da die Sprache verzweifelter Designer.
The design process we went through was rigorous and interesting, so we thought we would share more of it […]. It was much harder than we thought at first. We wanted something distinctive and noticeable, so we aimed toward transparency or semi-transparency, so the image would have a more distinctive noticeable shape than just a block. We wanted something that embraced the colorfulness of the logo, yet wouldn’t date itself. Since we don’t really have a symbol that means Google, we felt it best to work with the logo and letters within it. Our design team tried literally hundreds of approaches.
Interessant wird es erst im letzten Absatz des Beitrags. Google ruft dazu auf, eigene Ideen für das neue Favicon einzusenden. Sollte Google hier ehrlich nach Entwürfen fragen, gibt es folglich noch keine feste Lösung für das neue Favicon – und damit auch erst einmal kein neues Corporate Design, wie ich anfangs vermutet hatte.
Auf einer eigens eingerichteten Google Favicon-Seite kann man eigene Entwürfe bis zum 20. Juni 2008 einreichen und Google von seinen Ideen überzeugen. Mit der Einreichung überträgt man sämtliche Rechte an Google – mehr als Ruhm und Ehre scheint es allerdings nicht zu geben.
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